AM 390 – 395, 12“‘ für Armbanduhren, mit und ohne Zentralsekunde

Neueres Werk für Herrenarmbanduhren, klassische Konstruktion mit und ohne indirekter Zentralsekunde., teilweise auch schon mit Incabloc-Stosssicherung. Gefunden bei Silena, Onsa, Technos und Luga. Speziell auch die Anwendung bei C. Bucherer, Luzern, als Taschenuhr.

Eine grosse Schrauben-Ringunruh reguliert ein konventionelles Palettenankerwerk und arbeitet mit 18000 Halbschwingungen pro Stunde. ….. Da das Werk AM 390 nur eine kleine Sekunde auf „6“ im Kraftfluss besitzt, sind alle Räder in einer Ebene angebracht. Für die Zentralsekundenindikation besitzt das Kleinbodenrad auf der Brückenoberseite ein Übertragungsrad, welches das Sekundentrieb, das unter einem Kloben mit Lagerstein sitzt, antreibt. Dieser Lagerstein ist der 16. Stein dieses Werks, da hier wie bei alten Werken üblich, das Minutenrad noch nicht steingelagert ist. Eine kleine Feder, die teilweise in einer Ausfräsung der Räderwerksbrücke liegt, sorgt dafür, dass durch minimale Reibung die Zentralsekunde ruhig und gleichmässig läuft. Zifferblattseitig erkennt man den Kupplungsaufzug mit einer charakteristisch geformten Winkelheberfeder. [www.uhrenbastler.de]

Datenblatt AM 390 bis 395 [Ebauches-Katalog]